Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone

Engagiert in Diakonischen Einrichtungen und Diensten
Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone arbeiten hauptsächlich als Fach- und Führungspersonen in Diakonischen Einrichtungen und Diensten sowie in Kreisdiakonieverbänden bzw. Diakonischen Bezirksstellen.
Die Arbeitgeber sind in der Regel freie Träger wie zum Beispiel ambulante Dienste und stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Diakonische Werke. Sind sie bei Kreisdiakonieverbänden bzw. Diakonischen Bezirksstellen angestellt, ist der Arbeitgeber in der Regel ein Evangelischer Kirchenbezirk.

Doppelt qualifziert
Sozialdiakoninnen und -diakone verbinden ihren sozial(pädagogisch)- fachlichen Beruf mit einer theologisch-diakonischen Ausbildung. Mit dieser doppelten Qualifizierung wirken sie an der Weiterentwicklung der diakonischen Kultur der Einrichtungen mit. Sie tragen zum Aufbau der Beziehung zu Kirchengemeinden und Kirchenbezirken bei. Sie bieten Reflexionsräume bei ethischen Fragestellungen.

Beitrag zur Reflexion der Aufgaben
Zur Reflexion der Rolle und zur Weiterentwicklung der Beauftragung von Diakoninnen und Diakonen in Diakonischen Einrichtungen und Diensten haben Träger mehrerer Diakonischer Einrichtungen und Dienste in Württemberg Empfehlungen erarbeitet.
Darüber hinaus wurden Themenfelder mit möglichen Aufgaben von Diakoninnen und Diakonen in der Trägerdiakonie zusammengestellt. Beide Handreichungen wollen den Gesprächsprozess in den Einrichtungen und Diensten fördern.

Verortung
Derzeit arbeiten 300 Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone in Diakonischen Einrichtungen und Diensten.

Diakonin Christina Köster
Beauftragte für Diakoninnen und Diakone in Diakonischen Einrichtungen und Diensten

Fon: 07141 9745 -324
christina.koesterdontospamme@gowaway.zd.elk-wue.de

Diakoninnen und Diakone in Diakonischen Einrichtungen und Diensten vernetzen sich beim Forum am 12.04.2018.